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Drift - Driftkompensation (Crimpkraftüberwachung)

Der Drift im Kraftverlauf

Der Drift der Kraftverlaufskurve

Durch Umwelteinflüsse (Raumtemperatur) oder Erwärmung von Crimpmaschine und Crimpwerkzeug verändert sich der Kraftverlauf in einem Crimpvorgang! Ebenso können Materialschwankungen (Materialdicke Crimpkontakt) diesen Effekt haben. Die Kraftverlaufskurve (4) driftet weg. Das bedeutet, dass nach einer gewissen Zeit GUT-Crimps als SCHLECHT-Crimps angezeigt werden!

Da dieser Vorgang einer Gesetzmäßigkeit unterliegt, kann dieses langsame Wegdriften in definierbaren Grenzen kompensiert werden.

Die Kompensation des Driftes

Die Driftkompensation

(1) Original Referenzkurve

(2) Toleranzfenster

(3) Drift-Referenzkurve

(4) Driftkompensation

Ist ein Crimpvorgang mit einem GUT-Crimp abgeschlossen, wird die Orginalreferenzkurve als driftkompensierte Kraftverlaufskurve (Driftreferenzkurve) abgespeichert und bei jedem gemessenen GUT-Crimp in kleinen Schritten in Richtung der aktuellen Kraftverlaufskurve nachgeführt! Langsame Veränderungen werden dadurch kompensiert.

Wird die Distanz (5) zwischen der Originalreferenzkurve (1) und der Driftreferenzkurve (3) zu groß (einstellbar) wird beim Erreichen dieser Grenze eine Fehlermeldung ausgegeben.

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